Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

121

25.03.2004, 17:44

Habe ich schon mal diese Woche geschrieben, dass ich kein gläubiger Christ bin .... ? so einige Male, trotzdem kriegst du das einfach nicht in deinen Kopf. Soll man dich da dann für voll nehmen? Besser nicht ...

Auf diese Art erreichst du gar nichts, weder bei mir noch bei irgendwelchen Christen.

ps: doch eines hast bestätigt, dass du immer noch so trollig drauf bist, wie damals bei den CDU-ist-ja-so-toll-Streitereien. Das ist sowieso ziemlich komisch: er hasst Christen, aber er wählt(e?) CDU. :D
Lieber Elferschiessen mit Beckham als 90 min Pomadegekicke von Ballack! :P

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Watah "Nam" Sobchak« (25.03.2004, 17:46)


122

25.03.2004, 18:25

@Watah "Nam" Sobchak

Ich hab das gelesen aber was du schreibst passt dazu eben nicht !
ICh will auch niemanden bekehren nur geht mir die SCheinheiligkeit der Religionen auf den Nerv und dann lass ich eben Dampf ab.
Das mit der CDU hast du genau so wenig gelesen wie meine Postings hier denn dann würdest du kapieren, dass ich nicht geschrieben habe, dasss die CDU ach so toll ist sondern einfach nur das kleinere Übel. Aber solche Differenzierungen fallen dir wahrscheinlich ziemlich schwer.
btw hab ich auch nie behauptet CDU zu wählen !
Auch wenn ich CDU wählen würde hat das nichts mit dem C im Namen zu tun. Die SPD ist ja auch nicht sozial.

Außerdem würde mich mal interessieren wer hinter deinem Nick früher steckte dh was dein alter Nick war.
Wäre ein netter Zug so vonwegen Umgang mit Menschen usw, gel !

123

25.03.2004, 19:01

Einige Sachen die mich stören sind :
-Religionen werden mal wieder zu sehr mit den aus ihnen enstandenen Institutionen gleichgesetzt.
-Die Bücher der Religionen werden mMn teilweise falsch gesehen. Sie sind Werke von meist vielen Menschen, die durch ihre Zeit und ihre persönliche Wahrnehmung beeinflußt diese Texte schrieben. Danach wurden sie zusätzlich durch Absichtlich und unabsichtlich in Abschriften und Übersetzungen verfälscht.
-Christ ist man durch Taten und Worte und nicht dadurch, daß man sagt "Ich bin ein Christ". Das gleiche gilt für andere Religionen. Schmeißt also bitte nicht so mit dem Begriff um euch.
-Alle die glauben, das unsere Geschichte viel unblutiger ohne Religionen und Götter wäre, sollten mal darauf achten, das a) ein solches Szenario kaum vorstellbar ist, b) irgendetwas die Lücke Füllen müßte die durch den Wegfall der Religion entstanden wäre und c) Religionen durchaus nicht nur negativen Einfluß hatten, auch wenn die negativen Folgen immer mehr auffallen.

_fReSh_

Fortgeschrittener

Beiträge: 308

Wohnort: Italy

Beruf: ITA

  • Nachricht senden

124

25.03.2004, 20:16

Zitat

Original von KG_Iobates
Ja Ich wusste es immer bringt die scheiss Italiener um!^^

WTF wo sind wir den hier? X(

Spechti

Fortgeschrittener

Beiträge: 508

Wohnort: Berlin

Beruf: Universalgenie

  • Nachricht senden

125

25.03.2004, 20:57

...

man fresh *ironie* zeichen nur für dich ^^

btw - den einzigen wahrhaftig existierenden Gott könnt ihr jeden tag sehen, wenn ihr in euren spiegel blickt. -_-

GEC|Milchshake

Fortgeschrittener

Beiträge: 471

Wohnort: Bayern :)

Beruf: GER

  • Nachricht senden

126

25.03.2004, 23:07

Zitat

du kannst den Urknall nicht widerlegen ! NIEMAND kann das. Das einzige was noch fehlt ist der Beweis, was in der ersten sec nach dem Knall passiert ist bzw wie man es belegt !!


Du kannst nicht wiederlegen, dass die Geschichten der Bibel je passiert sind. Viele Teile der Bibel sind bereits jetzt historisch Nachgewiesen worden und das Jesus ein außergewöhnlicher Mensch war wurde auch in viel alten Schriften erwähnt ...

Viele Menschen sehen auch den Verdienst des Christentums nicht. Das Grundgesetz ist zu 80% aus der Bibel ... auch noch heutige Wertevorstellungen sind auf christlichen Grundlagen verankert. Nicht die Religionen haben der Menschheit Leid zugefügt, sondern die Menschen selbst. Religion wurde mißbraucht und nichts anderes ...

Beiträge: 2 748

Wohnort: 51° 7'52.79"N 6°27'3.13"E

Beruf: GER

  • Nachricht senden

127

25.03.2004, 23:46

Alle Naturwissenschaftliche Erkenntnisse die es gibt kann man durch heutige Beobachtungen und Experimente nachprüfen. Man kann die Ergebnisse immerwieder verifizieren.

Der Inhalt der Bibel entspricht den eines Geschichtsbuch. Dies läßt sich teilweise z.B. durch Ausgrabungen nachvollziehen. Berichte über übernatürliche Dinge lassen sich nicht nachvollziehen. Außerdem gibt es genügend Belege, daß vieles aus der Bibel nicht den historischen Tatsachen entsprochen hat.
Nach christlichen Grundsätzen zu leben ist die eine Sache, aber wer an den christlichen Gott glaubt kann genauso gut an Ra oder Hurakan oder Odin glauben bzw. kann Anderen diesen Glauben nicht absprechen. ;)

128

25.03.2004, 23:52

Zitat

Viele Menschen sehen auch den Verdienst des Christentums nicht. Das Grundgesetz ist zu 80% aus der Bibel


ja Hoppla, hätten wir ´49 den Shah von Persien gehabt oder wären von den Wahabitten befreit worden, wären wir wohl anders domestiziert worden :D

Zitat

Du kannst nicht wiederlegen, dass die Geschichten der Bibel je passiert sind. Viele Teile der Bibel sind bereits jetzt historisch Nachgewiesen worden


Jep, damit gibts du Eis ja indirekt sogar Recht, viele historisch belegbare Umstände aus der Bibel kann man heutzutage in den richtigen naturwissenschaftlichen Kontext einordnen. Dies lässt viele Dinge aus der Bibel weniger heilig, als vielmehr irdisch erscheinen....

Aber egal, in jedem von uns sollte ein bischen guter Christ stecken, dann wäre vieles einfacher...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CULT_Bastrup« (25.03.2004, 23:55)


129

26.03.2004, 00:10

Zitat

Original von _MIB_Eisbaer
@Watah "Nam" Sobchak

Ich hab das gelesen aber was du schreibst passt dazu eben nicht !
ICh will auch niemanden bekehren nur geht mir die SCheinheiligkeit der Religionen auf den Nerv und dann lass ich eben Dampf ab.
Das mit der CDU hast du genau so wenig gelesen wie meine Postings hier denn dann würdest du kapieren, dass ich nicht geschrieben habe, dasss die CDU ach so toll ist sondern einfach nur das kleinere Übel. Aber solche Differenzierungen fallen dir wahrscheinlich ziemlich schwer.
btw hab ich auch nie behauptet CDU zu wählen !
Auch wenn ich CDU wählen würde hat das nichts mit dem C im Namen zu tun. Die SPD ist ja auch nicht sozial.

Außerdem würde mich mal interessieren wer hinter deinem Nick früher steckte dh was dein alter Nick war.
Wäre ein netter Zug so vonwegen Umgang mit Menschen usw, gel !


bin der Moonshiner

ok, das mit der CDU habe ich ähnlich falsch hingeschrieben wie du meine Auffassung über Christen.

also nochmal zum Film:

Ich habe mich nicht darüber aufgeregt, dass der Film die Bibel falsch auslegt, weil ich die Bibel Wort für Wort für wahr halte. Wann habe ich das letzte Mal die Bibel gelesen? Irgendwann vor weit mehr als 10 Jahren, seither hat mich das Buch nicht mehr interessiert. Damals habe ich aber sehr intensiv lesen müssen, weil ich in einer christlichen Schule war.

Mel Gibson ist Christ. Er ist ein sehr konservativer Christ. Seine Bibelauslegung deckt sich nicht mit der Auslegung der meisten, westlichen toleranten Christen. (und schon gar nicht mit der Auslegung der Christen, die an meiner Schule unterrichteten, die recht sachlich -rationale Theologie, Bibelforschung usw. - an das Thema rangingen, und z.B. Leuten wie mir die Entscheidung liessen zu glauben oder eben nicht).

Ich habe geschrieben, dass es mir nicht gefällt, dass man Christen in den Film schickt und ihn als Film von einem Christen für Christen verkauft. Warum? Weil ich denke, dass der Film tolerante Christen negativ beeinflussen könnte, bzw. die verarscht werden. Nicht jeder Christ ist leider so schlau zu erkennen, dass der Film die Fiktion von einem sehr konservativen, martialisch denkenden Christen ist und dass das nicht so toll sein kann.

Wer geht denn schon in den Film aus dem Grund, der eigentlich das Hauptmotiv sein sollte - nämlich weil er auf Gewaltszenen steht?
Wenn jetzt der gewählte nicht Jesus hiesse und es so viele Ähnlichkeiten gäbe, wäre der Film vielleicht Fsk 18 und kaum einer würde sich dafür interessieren.

130

26.03.2004, 08:47

Vielleicht ist die Geschichte um Jesus ja auch so gar nicht passiert wie sich in der Bibel steht.

Vielleicht war Jesus auch gar nicht der "Dann halt ich Dir auch die andere Wange hin"-Typ.

Vielleicht ist das Christentum ja auch eine verfälschte "Gutmenschen" Lehre, um die "Schäfchen" besser "scheren" zun können - oder um die ganze "XXX" besser unters Volk zu bringen.

So viele "vielleicht`s" - die Wahrheit kann man weder erahnen noch erraten.

Auf jeden Fall gibt es Gott - und es gibt nur eine Gerechtigkeit die die Waage ins Lot bringt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mabuse« (26.03.2004, 08:48)


Beiträge: 2 748

Wohnort: 51° 7'52.79"N 6°27'3.13"E

Beruf: GER

  • Nachricht senden

131

26.03.2004, 09:00

Zitat

Original von Mabuse
Auf jeden Fall gibt es Gott - und es gibt nur eine Gerechtigkeit die die Waage ins Lot bringt.

Und den großen grünen Watz ebenfalls. ;)

Solange Menschen, egal welcher Anschauung, Gott ins Spiel bringen, solange wird es keine Gerechtigkeit geben, weil der Mensch Gott für sein handeln und für den Zustand der Welt verantwortlich macht. Dabei sind wir es selbst, die die Dinge steuern.

GEC|Champ__

Fortgeschrittener

  • »GEC|Champ__« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 374

Wohnort: Wien

Beruf: AUT

  • Nachricht senden

132

26.03.2004, 09:43

wenn jemand einen tiefen glauben hat dann hat für die person gott die welt erschaffen. für leute die einen nicht so tiefen glauben haben, hatt gott die welt nicht erschaffen.


es is ansichtssache..... ich denke jeder soll seinen glauben oder nicht glauben verfolgen.... aber bitte nicht so wie in gewissen ländern. ich denke ihr wisst was ich damit anspreche.

133

26.03.2004, 13:37

Du glaubst Allenfalls an den großen, grünen Apfel...

Oder an den großen Kuchen, von dem alle ein Stück abhaben wollen...

Oder an Deine Wissenschaft, die Du über alles erheben willst - aber immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfällt.


Gott ist nicht für unser handeln verantwortlich - das sind wir - der einzige der das nicht verstehen kann, ist der Atheist.

134

26.03.2004, 13:56

Zitat

Original von Mabuse
Gott ist nicht für unser handeln verantwortlich - das sind wir - der einzige der das nicht verstehen kann, ist der Atheist.


Richtig.

Der gefahr der Religion besteht auch darin die Menschen für dumm zu verkaufen. Ich als Atheist bin voll auf das weltliche ausgerichtet. Wenn ich heute nicht leben darf wie ich will,wann dann ?
Die religion vertröstet die Menschen immer auf das jenseits ( Garten Eden, Paradies usw usw), und tröstet die Menschen so über die Welt hinweg.
Die religion verlangt von den Menschen ein bestimmtest Handeln un tun usw, und verspricht etwas was sie nicht halten kann (ewige Erlösung).

Kein Unglück, keine Katastrophe, kein menschliches fehlverhalten ist Gottes Wille, sondern entweder von Natur aus oder von den Menschen aus geschehen.

Ich frage mich auch wie ein gläubiger Mensch es z.B. akzeptieren könnte wenn seine 5 Jährige Tochter geschändet und getötet wird.

Wer glaubt an an einen Gott, der sowas zu lässt ?
Wieso soll man seine zeit und sein Geld mit Kirchengängen und Beten usw verschwenden ?

Man sollte sich aufs Leben konzentrieren, und das beste daraus machen, und nicht hoffen dass es nach dem Tod besser wird.

135

26.03.2004, 14:01

jetzt wo du es sagst, mir ist auch schon aufgefallen, das die christen weltweit sehr bescheiden sind und auf kuchen verzichten!!
dieser theoretische verzicht auf weltliche dinge steht aber leider im krassen gegensatz zur christlichen praxis....ähhhhh zur menschlichen praxis... ;)

136

26.03.2004, 14:55

Zitat

Original von SiA_MaxPower

Zitat

Original von Mabuse
Gott ist nicht für unser handeln verantwortlich - das sind wir - der einzige der das nicht verstehen kann, ist der Atheist.


Richtig.

Der gefahr der Religion besteht auch darin die Menschen für dumm zu verkaufen. Ich als Atheist bin voll auf das weltliche ausgerichtet. Wenn ich heute nicht leben darf wie ich will,wann dann ?
Die religion vertröstet die Menschen immer auf das jenseits ( Garten Eden, Paradies usw usw), und tröstet die Menschen so über die Welt hinweg.
Die religion verlangt von den Menschen ein bestimmtest Handeln un tun usw, und verspricht etwas was sie nicht halten kann (ewige Erlösung).

Kein Unglück, keine Katastrophe, kein menschliches fehlverhalten ist Gottes Wille, sondern entweder von Natur aus oder von den Menschen aus geschehen.

Ich frage mich auch wie ein gläubiger Mensch es z.B. akzeptieren könnte wenn seine 5 Jährige Tochter geschändet und getötet wird.

Wer glaubt an an einen Gott, der sowas zu lässt ?
Wieso soll man seine zeit und sein Geld mit Kirchengängen und Beten usw verschwenden ?

Man sollte sich aufs Leben konzentrieren, und das beste daraus machen, und nicht hoffen dass es nach dem Tod besser wird.


Ich denke wir sollten nicht darüber diskutieren, ob es Sinn macht einer Religion anzuhengen, die muss jeder Mensch für sich selber beantworten, manche brauchen es, manche eben nicht.

Beiträge: 2 748

Wohnort: 51° 7'52.79"N 6°27'3.13"E

Beruf: GER

  • Nachricht senden

137

26.03.2004, 15:40

@Mabuse: Ist das jetzt wieder 'Kot', was Du schreibst? Kannst Du das nicht dann dementsprechend kennzeichnen, damit man weiß, wann es sich lohnt Deine Beiträge durchzulesen?  8)

139

26.03.2004, 19:35

Zitat

Original von SiA_MaxPower
"Religion ist Opium fürs Volk"


Das Problem ist, dass Menschen in Sachen Religion ihr Gehirn ausschalten und quasi alles glauben was man ihnen erzählt.

Mir ist es unbegreiflich, wie man heutzutage noch aus der Bibel vorlesen kann. DIe Bibel ist ein historischen Dokument, aber davon heutzutage noch Schlüsse ziehen zu wollen ist lächerlich. Die Welt hat sich weiternetwickelt, die Bibel aber hat noch ein veraltetet Menschenbild.

Ich sage nur "Auge um Auge, Zahn um Zahn" oder "Züchtige deine Frau...".

Die Bibel ist Frauenfeindlich, feindlich gegenüber anderen Religionen, verachtet die Menschenrechte und im weitesten Sinne sogar Verfassungsfeindlich.

Jedes andere Buch das so einen Inhalt hätte, würde verboten werden.

Aber an die Bibel glauben die Menschen.

Ist für mich unmöglich nachzuvollziehen wie ein heutiger Mensch Sachen aus der Bibel glauben kann, bzw. wie man heutzutage noch an einen Gott "glauben" kann.

Wenn es sowas wie einen Gott geben sollte muss ich sicher nicht jeden Sonntag in die Kirche rennen und mir Blödsinn von einem schwulen Kindervergewaltiger erzählen lassen.

Naja aber irgendwiehat das ganze Thema nichts mehr mit dem Film zu zun und daher mache ich erst mal schluss ^^

cya max


lol Max, klare Worte von dir!
Also das mit Religionen ist natürlich eine höchst problematische Angelegenheit. Auf jeden Fall nicht unkritisch alles mögliche glauben, alles hinterfragen!
Natürlich hat Religion negative Seiten, wie z.B. Glaubenskriege. Das liegt aber an den Fanatikern. Ursprünglich vermitteln Religionen v.a. moralische Werte.

Wie z.B. Nächstenliebe. Davon halte ich sehr viel. Bei purem Atheismus wäre es sehr logisch, rein egoistisch ohne Rücksicht auf Verluste an den eigenen Vorteil zu denken. Wieso auch nicht, wenn es keinen Gott oder irgendetwas in der Richtung gäbe? Wo würden wir da hinkommen, wenn es nur noch rücksichtslosen Egoismus gäbe?

Mir kommt es so vor, dass man im Leben irgendwie alles zurück bekommt. Tut man jemand anderem etwas Böses, bekommt man es irgendwann zurück. Ist man dagegen freundlich und hilfsbereit, sind einem auch die Mitmenschen gegenüber viel umgänglicher.

Ob es Gott gibt oder besser gefragt was Gott überhaupt ist, ist eine Sache, von der ich auch wenig Ahnung habe, ist halt einfach Glaubenssache. Aber auch wenn man nicht glaubt, dann sollte zumindest Folgendes gelten: "Gutes tun, weil es das Gute ist".

Übrigens sind wir extrem vom Thema abgewichen, da ging´s um irgendeinen Jesus-Kinofilm glaub ich :D .

140

27.03.2004, 19:53

Zitat


Wie z.B. Nächstenliebe. Davon halte ich sehr viel. Bei purem Atheismus wäre es sehr logisch, rein egoistisch ohne Rücksicht auf Verluste an den eigenen Vorteil zu denken. Wieso auch nicht, wenn es keinen Gott oder irgendetwas in der Richtung gäbe? Wo würden wir da hinkommen, wenn es nur noch rücksichtslosen Egoismus gäbe?

Mir kommt es so vor, dass man im Leben irgendwie alles zurück bekommt. Tut man jemand anderem etwas Böses, bekommt man es irgendwann zurück. Ist man dagegen freundlich und hilfsbereit, sind einem auch die Mitmenschen gegenüber viel umgänglicher.


Das ist beides Blödsinn.

1. Auch Atheisten können wie jeder Menschen gutes oder Böses tun.

2. Es gibt keine Gesetzmässigkeit auf der Erde, dass Gutes oder Schlechtes sich im Leben ausgleicht.
Ein Gott kann nicht gleichzeitig gut und allmächtig sein.

141

27.03.2004, 20:13

Das sehe ich ganz anders.

Woher kommt denn unser gut/böse denken. Die Idee das etwas gut oder böse ist kommt zeifelsohne aus der Religion.

Sie hat danit auf das Leben des Atheisten schon EInfluss genommen.

Ein "unbelasteter Atheist" ist frei in seinem Handeln gegen sich und andere - es geht nur darum, die geltenden Gesetzte der Wissenschaft anzuwenden - zu sienem eigenen Nutzen, und dem Nutzen der Gemeinschaft, dem der Atheist angehört.

So etwas wie "gut" gibt es im Atheismus" nicht.

-----------------------

Ein Gott kann aber allmächtig sein.

Wo steht denn das dieser Gott ausschließlich "gut" bzw ausschließlich "böse" sein muß ?

Das widerspricht dem Allmachtsgedanken da positives und negatives zur gesamtheit gehört

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mabuse« (27.03.2004, 20:13)


142

27.03.2004, 20:26

habe ich das jetzt richtig verstanden?
ein atheist kann nicht zwischen gut und böse entscheiden??

weiterhin möchte ich auf solche kleinigkeiten wie hexenverbrennung, inquisition, heiliger krieg ect. hiweisen. allesamt "böse" taten aber im namen der religion - irgendwo klafft da ein riesenloch in deiner argumentation.

ps: der buddhismus kommt ganz ohne gott aus - scheint also auch ohne zu gehen. :rolleyes:

143

27.03.2004, 21:26

was haben die Hexenverbrennungen mit der Tatsache zu tun, das ein "unbelasteter Atheist" nicht weiß was "gut" und "böse" ist.

Woher sollte er es auch wissen ?

(Die Hexenverbrennungen beruhen eher auf der irrigen Annahme das es "gut" sei - das "böse" zu vernichten - bzw, was als das "böse" gesehen wird - hat aber mit der Sache an sich nicht s zu tun)

Ein Atheist stellt ich moralisch eine Stufe mit Tieren.
Er verhält sich nach den Gesetzen der Umwelt, "fressen und gefressen" werden.

Es fehlt einfach ein Gewissen.
Mittlerweile ist es natürlich leicht, die existenz eines "klassisch definierten Gottes" zu leugnen - da es einen solchen wahrscheinlich gar nicht gibt.

Trotzdem wird die Macht die das Universum bis ins letzte Atom ausfüllt, als Gott gesehen werden, bzw das Universum an sich als Gott gesehen.
Ist aber auch nicht notwendig dieses speziell zu definieren.

Alleine das es ein Universum gibt reicht schon aus.

der Buddhismus kommt ohne Gott aus, trotzdem ist er eine zutiefst spirituelle Lehre, und enthält die Wiedergeburt sowie die Auswirkungen des gelebtenLebens auf das Karma welches sich widerum auf die nächsten Leben auswirkt - somit bietet diese Religion eine ausgreifte Lehre um die wichtigkeit des "richtigen Handelns"

Der Buddhismus ist alles andere als ein Atheismus, der völlig wertfrei, inhaltslos ist.

Ein Atheist könnte Massenmord an Mitgliedern eine anderen Gemeinschaft begehen und hätte sich nach seiner Logik keines Verbrechens schuldig gemacht.

Evtl. bestehender "weltlicher" Verbrechen aufgrund "welticher "Gestze" die aber keinerlei Grundlage im Bezug auf die kosmischen Gesetze haben.

Diese existieren nach Meinung des Atheisten nicht, und haben somit auch keine Bedeutung für sein Handeln.

Der Atheist verhält sich nach Regeln die er selber aufgestellt hat, was in der Konsequenz mit sich bringt das diese Gesetze geändert werden können, je nach belieben, da diese keine höhere Grundlage haben.

144

27.03.2004, 21:32

@Mabuse

sy aber du schreibst hier einen Schwachsinn das ist echt nicht zu fassen !!

Ich bin Atheist und ich mach echt viel für andere und will auch nichts dafür. Das kommt rein aus dem Spaß oder dem Denken, dass es mir in einer funktionierenden Gemeinschaft besser geht !
Das Atheisten nur an sich denken und ihren eigenen Vorteil suchen ist absoluter Quatsch !
Für mich gibt es zB nicht schöneres Kindern Fussball oder BBall beizubringen. Jetzt sag mir mal was für einen Vorteil ich mir davon verspreche ?
Als Atheist kann ich Nächstenliebe und das "Gute" auch anders erklären !
Ich tue Gutes damit es anderen um mich rum gut geht denn dann geht es mir auch besser ! Dazu brauch ich keine Gebote usw sondern einfach nur gesunden Menschenverstand. Sowas wie Religion braucht vielleicht jemand der beschränkt ist damit man ihm sagt was gut und böse ist wie in den letzten 1000 Jahren aber in den letzten 100 Jahren sind wir doch so aufgeklärt, dass wir von uns aus erkennen sollten was falsch und was richtig ist !

Ich hab auch echt keine Lust mehr mich mit dir ausseinanderzusetzen da jemand der so einen Stuss wie

Zitat

So etwas wie "gut" gibt es im Atheismus" nicht.
schreibt muss schon einen gehörigen schaden haben. sy aber anders kann ich es echt nicht ausdrücken !

Ansonsten kann ich nur Toddi zustimmen.

EDIT:

Meine Fresse aber du hast echt einen Dachschaden !!
Ich hab hier ja schon viel Schwachsinn gelesen aber das ist echt der Gipfel !
Warum muss man eine Religion haben um zu wissen was richtig und falsch ist ?
:stupid: :stupid: :stupid:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »_MIB_Eisbaer« (27.03.2004, 21:34)


145

27.03.2004, 21:40

Zitat

Ein Atheist stellt ich moralisch eine Stufe mit Tieren.
Er verhält sich nach den Gesetzen der Umwelt, "fressen und gefressen" werden.

Zitat

Es fehlt einfach ein Gewissen.

Zitat

Ein Atheist könnte Massenmord an Mitgliedern eine anderen Gemeinschaft begehen und hätte sich nach seiner Logik keines Verbrechens schuldig gemacht.


Mal ganz ehrlich, du bist doch nicht normal oder ?
Nur mal so als Info. Nehmen wir mal ein Beispiel was du vielleicht kapierst !
Ich seh mich als Atheist mehr als Mensch der Logik sozusagen wie ein Vulkanier.

Du schiebst der Religion nur alles gute zu aber das böse klammerst du aus ! Für mich bist du ein Irrer und mehr nicht.
Genau wegen so einem dummen und überheblichen Geschwätz kann ich religiöse Menschen nicht leiden weil sie sich immer als so tolle Menschen mit ach so tollen Prinzipien hinstellen und dann doch nur scheisse verzapfen bzw machen was sie wollen.

146

27.03.2004, 21:43

Frage:
"Jetzt sag mir mal was für einen Vorteil ich mir davon verspreche ?"

Antwort:
"Das kommt rein aus dem Spaß oder dem Denken, dass es mir in einer funktionierenden Gemeinschaft besser geht !"

--------------------

Zitat:
"Ich tue Gutes damit es anderen um mich rum gut geht denn dann geht es mir auch besser ! Dazu brauch ich keine Gebote usw sondern einfach nur gesunden Menschenverstand"

Tja, das sagt sich leicht, wenn man "christlich" erzogen wurde, oder in einer bereits auf "christlichen" Werten aufgebauten Gesellschaft lebt, bzw aufgewachsen ist.

Aber stell Dir mal vor Du wärst ganz anders erzogen worden - Mord und Totschlag-mäßig.

Dann würdest Du das als "normal" ansehen.

Deshalb wurde die Lehre von den Gestzen des Kosmos schon sehr früh unter den Menschen verbreitet, denn ohne diese Lehre wären die Menschen nichts weiter als Tiere.

Zitat:
"Ich tue Gutes damit es anderen um mich rum gut geht denn dann geht es mir auch besser !"

Siehst Du eines dieser gesetze. Nur weil Du es nicht wahrhaben willst, heißt es ja nicht das sie nicht funktionieren.

Im ürigen scheint unser Verständnis für die Grundlegenden Definitionen und Ursachen weit aueinander zu sein.

147

27.03.2004, 21:58

@Mabuse

man red doch keinen Mist.
Das hat nichts mit christlicher Erziehung zu tun !
Ich wäre fast nicht konformiert worden (nur wegen der Kohle ^^) weil ich mich ständig mit dem Pfarrer angelegt habe und meine Eltern haben mich auch nicht christlich erzogen.

Da gibt es einen einfach Spruch:" was du nicht willst was man dir tut das füg auch keinem anderen zu".

Das man sich gegenseitig nicht den Schädel einschlägt ist auch einfach zu begründen und hat nichts Relgion usw zu tun. Warum ?
Weil es einfach angenehmer wenn man nicht ständig mit dem Rücken zur Wand sitzen muss dh im umkehrschluss, dass man sich normal verhält und alle somit Ruhe haben.

Jetzt kucken wir mal auf die letzten 1000 Jahre und nur in den letzten 100 Jahren hat sich das langsam geändert weil es immer weniger religiöse Spinner gibt und immer mehr Atheisten die einfach nur tolerant und liberal sind. Davor gab es überall Mord und Todschlag im Namen des Herren und die Kirche immer mitten drin .
Aber hast Recht, das Christentum hat sich durch Liebe ausgezeichnet. Wenn die Christen ach so nette Menschen sind wieso wurden dann die Indianer abgeschlachtet ? Warum wurden Kreuzzüge geführt? Wieso gab es Hexenverfolgung ?
Du behauptest Atehisten wären ähnlich wie Tiere und hätten kein Gewissen und nichts woran sie glauben was absoluter Bullshit ist aber an was glaubten dann diese religösen Fanatiker ?
Warum sind wir denn weiter als die Palästinenser ? weil wir einen bestimmten Wohlstand und Wissen haben was es uns ermöglicht nicht blind irgendwelchen Vorbetern nachzueifern und genau da besteht der Unterschied. Religion ist in einer nicht aufgeklärten und ungebildetetn Gesellschaft ein Gefahrenpool was er bei uns seit 100 Jahre nichtmehr ist.

P.S.
Nach deiner Logik müsste der Mensch ansich ja schlecht sein und nur durch die Religion gut werden LOL
Im endeffekt ist das fast meine Meinung aber ich denke eben, das der Mensch nur durch aufklärung und wissen gut wird.

148

27.03.2004, 21:59

Zitat

Original von Mabuse
Tja, das sagt sich leicht, wenn man "christlich" erzogen wurde, oder in einer bereits auf "christlichen" Werten aufgebauten Gesellschaft lebt, bzw aufgewachsen ist.


Eben nicht ! Das hat was mit Logik zu tun aber das scheinst du ja nicht zu kapieren !

149

27.03.2004, 23:05

Zitat

Original von _MIB_Eisbaer
Nach deiner Logik müsste der Mensch ansich ja schlecht sein und nur durch die Religion gut werden LOL
Im endeffekt ist das fast meine Meinung aber ich denke eben, das der Mensch nur durch aufklärung und wissen gut wird.


falsch. Kleine Kinder sind nicht aufgeklärt, irgendwelche Urwaldbewohner sind nicht aufgeklärt. Sind sie jetzt von Grund auf schlecht?

Ihr seid beide ein bischen fundamentalistisch. Ihr stellt "Aufklärung" und "Glaube" über die natürlichen Fähigkeiten der Menschen gut und böse zu erkennen. Menschen werden als gute Menschen geboren, nicht als Schlechte. Menschen haben immer ein Gewissen, weil Menschen soziale Wesen sind. Wären die Menschen assozial und schlecht, dann gäbe es sie nicht mehr, weil sie sich schon längst selbst zerstört hätten.
Lieber Elferschiessen mit Beckham als 90 min Pomadegekicke von Ballack! :P

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Watah "Nam" Sobchak« (27.03.2004, 23:08)


150

28.03.2004, 01:56

Zitat

Tja, das sagt sich leicht, wenn man "christlich" erzogen wurde, oder in einer bereits auf "christlichen" Werten aufgebauten Gesellschaft lebt, bzw aufgewachsen ist.


Das Grundgesetzt ist also christlich? Ich glaube nicht!

Ich versteh es ja, wenn du gern daran glauben magst, aber warum bist selbst von dem Stuss, den du von dir gibts so überzeugt? Wo lernt man sowas heut zu tage noch? In der Kirche?

gn8