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1

28.03.2004, 12:07

Altersheim Deutschland

Die heutige junge Generation kann die Rente getrost vergessen. Frauen, die im Jahr 2030 ins Rentenalter kommen, erlebten im Durchschnitt ihren 90. Geburtstag, Männer würden fast 86 Jahre alt. Und das bei fallen Geburten. Die moderne Medizin ist ein fluch und segen zugleich. Die junge Sex an the City Generation hat keinen bock auf Familie und Kinder. Nach dem Motto *Ehe ist die Hölle*, was auch wahr ist, kommen und gehen Partner wie am Laufband. Scheidung und Alimente schrecken ab. Die immensen Kosten für die Hochzeit mal abgesehen. Warum soll man noch Kinder großziehen. Kinder, die mühe und Geld kosten und die persönliche Freiheit einschränken. Die Spaßgesellschaft würgt sich selber. Das statistische Bundesamt hat berechnet, das im Jahre 2050 rund die Hälfte der Bevölkerung älter als 48 Jahre und ein drittel 60 Jahre oder älter sein wird. Die Geburtenrate wird von 730.000 auf 560.000 im Jahr bis 2050 sinken. Na denn, langes leben Senioren Deutschland. Quckst du, guckst du weiter, [URL=http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/30/0,1367,MAG-0-2039870,00.html]krass oder?[/URL] Googl einfach und dann siehst es noch deutlicher.

Kevinho

Erleuchteter

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2

28.03.2004, 12:24

Zitat

ein drittel 60 Jahre oder älter sein wird

wieso erst 2050?

bei uns (stadt) ist es bereits so!! :respekt: :respekt: :respekt:

3

28.03.2004, 12:30

heute ist sind bereits 20 Millionen über 50 Jahre alt :rolleyes:

Davletgil

Meister

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4

28.03.2004, 12:44

Was ist daran so schlecht?

Vielleicht würde das ja Indien ausgleichen und wir werden später doch nicht verhungern... :D

btw ist das nur in Deutschland oder in ganz Europa so?

5

28.03.2004, 12:49

In in manchen Großstädten wie München leben nur in 1/5tel der Haushalte noch Kinder. Naja in der BRD ist dieser Trend nicht erst seit heute bekannt, aber wenn man seit Jahrzehnten nichts dagegen tut, werden die sozialen Sicherungssystem eben zusammenbrechen.

Heute sind Kinder für arbeitende Leute schon fast Luxus, wenn man die Kosten betrachtet und ein Single oder kinderloses Paar macht Karriere, zahlt aber die fast die gleichen Rentenbeiträge, obwohl sie keine Nachkommen haben, die später ihre Rente bezahlen.

In Japan hat dies konsequent umgesetzt, da man dort noch mehr von der Überalterung betroffen ist. Wer Kinder hat, wird bei der Rentenversicherung entlastet, weil man mit den Kindern seinen Beitrag leistet und wer keine Kinder hat muß eben mehr für seine Altervorsorge bezahlen.

6

28.03.2004, 13:09

Vielleicht würde dann endlich dieser nervige Jugendwahn vorbeisein und Frauen mit 30 nicht rumnerven wie alt sie sind...

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7

28.03.2004, 13:33

Ich denke mit 2 Kindern haben wir ( mein Mann und ich) ausgeglichen was wir später an Rente (nicht) bekommen. ;) Tja, die Lage hier ist bitter und so wirklich drauf verlassen, das man im Alter versorgt ist weil man ja das ganze Leben in die Rentenkasse einbezahlt hat kann man sich nicht mehr. Etwas unfair, denn kinderlose Paare haben meistens auch mehr Kohle um sich ne schicke private Rentenversicherung zu leisten als die, die zu heutigen Bedingungen immer noch ihren Nachwuchs grossziehen.
Wie das in Japan umgesetzt wird finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Naja, wir haben schicke Angebote as well, z.B. bist Du als Frau nach der Geburt Deines Kindes die ersten 3 Jahre Rentenversichert und musst in der Zeit nix einbezahlen. Naja, da man warscheinlich eh nimmer viel kriegen wird kann man das dann als "wenigstens 3 Jahre net umsonst gezahlt" abhaken.

8

29.03.2004, 08:00

so ein schwachsinn. es wird keiner hungern müssen. beim jetzigen stand der produktivität hier in deutschland wird man theoretisch alle versorgen können. selbst beim verhältnis 1(arbeiter):3(rentner) . unser wirtschaftssystem ist nur zu dämlich die ressourcen fair zu verteilen. ~

9

29.03.2004, 08:58

Zitat

Heute sind Kinder für arbeitende Leute schon fast Luxus


Oh ja...... das ist wahr! Und wer mir jetzt mit Erziehungs- und Kindergled kommt, wie die meisten bekommt von mit gleich noch ein übergebraten.

10

29.03.2004, 09:15

Ich finde, der Staat sollte Familien mit Kindern mehr unterstützen.

Nicht das es soweit kommt, das diejenigen, die unsere Zukunft darstellen, sozial ins Hintertreffen geraten, und letztlich benachteiligt sind.

Die Familie ist der wichtigste Einheit im einem Staat.

11

29.03.2004, 09:25

Unsere Zivilisation entwickelt sich immer weiter.

Wir leben immer länger, und gebären daher immer weniger Kinder. Wenn man im Westen immer noch so ein Bevölkerungswachstum wie zur Industralisierung hätte, gäbs bald ne Hungerkatastrophe.

DIe Gesellschaft der Zukunft wird nun mal Bevölkerungsmässig langsamer wachsen, bzw stagnieren und auf einem gewissen Niveau bleiben.

Länder, die gerade die Industrialisierung duchmachen wie China und co wachsen halt atm sehr schnell.

ich denke nicht dass wir undbeingt mehr Kinder brauchen. Wie schon einer meiner Vorredner gesagt hat, wir könnten mit unserer Wirtschaftskraft selbst pro Arbeiter 3 Rentner versorgen.

Sicher wäre es gut die Familien mehr zu unterstützen, aber nicht damit sie mehr Kinder kriegen, sondern damit sie nicht sozial benachteiligt sind.

Wir brauchen nicht mehr Kinder sondern nur eine gesunde WIrtschaft.

12

29.03.2004, 09:40

Was gut für die Wirtschaft ist, ist auch gut für die Menschen ! ^^



Ich finde trotzdem, das Familien als höchste Einheit entlastet werden MÜSSEN.

Die Familie ist der Grundbaustein eines Staates.

13

29.03.2004, 11:28

Momentan gleicht man die fehlenden Geburten durch Zuwanderung aus, also irgendwie ist man doch daran interessiert, die ca 80 Millionen zu halten. Dies durch wieder steigende Geburtenraten zu erreichen halte ich für sinnvoller. Dass in 40 Jahren 1 Arbeiter 3 Renter versorgen kann, mag ja vielleicht stimmen, nur ist dieser Arbeiter dann um ein Vielfaches teurer als einer in Polen oder Tschechien. Nebenbei bezahlt der Arbeiter ja noch Sozialhilfeempfänger, Arbeitsloe und Beamten. Heute schon verlagern viele Unternehmen ihre Produktion in billiger produzierende Länder und wenn Deutschland nicht bald mal etwas tut, um seinen Standort weiterhin wirtschaftlich atraktiv zu halten, wird es in 50 Jahren keine große Wirtschaftskraft mehr geben.

Beiträge: 1 106

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14

29.03.2004, 12:08

Zitat

Original von SiA_MaxPower

ich denke nicht dass wir undbeingt mehr Kinder brauchen. Wie schon einer meiner Vorredner gesagt hat, wir könnten mit unserer Wirtschaftskraft selbst pro Arbeiter 3 Rentner versorgen.

Sicher wäre es gut die Familien mehr zu unterstützen, aber nicht damit sie mehr Kinder kriegen, sondern damit sie nicht sozial benachteiligt sind.

Wir brauchen nicht mehr Kinder sondern nur eine gesunde WIrtschaft.



Da haste ja schon den Knackpunkt. Sicher ist eine gesunde Wirtschaft fähig eine höhere Anzahl "Untätiger" seien's nun Rentner, Arbeitslose, was auch immer zu tragen. Allerdings haste nicht lange eine gesunde Wirtschaft wenn der Nachschub bei den Mitarbeitern knapp wird. ;)
Das deutsche Wirtschaftssystem funktioniert schon lange nimmer richtig und es ist nunmal so, das es zunehmend attraktiver wird keine Kinder zu bekommen als 1, 2 oder evtl. sogar noch mehr. Noch mehr...wie finanziert man das eigentlich? :( Aus heutiger Sicht mit all dem was ich jetzt so kenne würde ich mich wohl auch nicht mehr so freudig und schnell für "Familie" entscheiden, sondern glücklich in meiner kinderlosen Partnerschaft meinen Spass haben. Aber halt echt nur wenn ich mir den finanziellen Aspekt anschaue. Ist wohl doch deutlich einfacher 2 Mäuler zu stopfen und nnoch genug für sich selbst abzubekommen als 4...
Finanziell benachteiligt sind Familien in diesem Land schon lange. Ein durchschnittliches Gehalt reicht eigentlich fast nicht mehr um die laufenden Kosten, alle 2-3 Monate neue Kleidung für die Kids, da die wachsen wie blöd,Schulsachen...zu bezahlen, geschweige denn da dann noch traditionell nebenbei fürs Alter zu sparen oder mal shoppen zu gehn ohne Dir ernsthaft zu überlegen was Du wirklich brauchst...

15

29.03.2004, 12:22

Also, Fakt ist dass Familien finanzielle Entlastung benötigen. Keine Diskussion.


Dann zum Thema Bevölkerungswachstum :

Das mit dem Mäulerstopfen ist eine Milchmädchenrechnung.
Ein Bauarbeiter mag nur in der Lage sein maximal 2 Renter zu "versorgen", aber im Dienstleistungsgewerbe z.B. sieht das anders aus.
Der Deutsche erwirtschaftet heute durchschnittlich deutlich mehr als noch vor 40 jahren. Die reine Wirtschaftskraft die von einem arbeitenden Menschen heutzutage ausgeht ist sehr hoch.

Das was erwirtschaftet wird, muss gerechter verteil werden, dann passt das schon.
Es sollten möglichst keine Finanzmittel ins Ausland fliessen.
Leute, die ihre Gelder im Ausland waschen bzw. verstecken aber später ihre Rente einfordern sind imho Schwerverbrecher.

Wenn man das was die Deutschen erwitschaften gerecht verteilen würde, so könnten wir auch das doppelte an rentern aushalten ohne dass die Eco kollabiert.
Da unser System aber nun mal nicht perfekt ist klappt das noch nicht so gut.

Man muss sich jetzt entscheiden : entweder man geht konsequent den Weg der sozialen Marktwirtschaft oder eben den der freien Marktwirtschaft und kein Mix.
Kleine Firmen die hohe Sozialabgaben/Steuern zahlen müssen und Einflussreiche/mächtige Firmen, die sich davon befreien lassen können passen nicht ins selbe Wirtschaftssystem.
Entweder die Gewinne der Firmen werden zugunsten des Allgemeinwohls besteuert oder man schafft die soziale Marktwirtschaft komplett ab.

Klar würden viele Firmen abwandern, aber das sind Jobs die auf lange sicht hier eh zu teuer werden.
Die Deutschen werden schon sehr bald im Produktionsgewerbe nicht mehr konkurrenzfähig sein. Länder wie Indien oder sogar Tschechien als unser Nachbar produzieren bei fast gleicher oder sogar gleicher Qualität wesentlich günstiger.
Deutschland wird sich auf sein Know-How verlassen müssen und auf den Dienstleistungssektor.
Und Menschen, die Hochqualifizierte Arbeiten verrichten erwirtschaften mehr und können mehr Menschen versorgen.

Deutschland darf nicht auf der Stelle treten sondern muss sich weiterentwickeln.

So jedenfalls ist meine unausgereifte und unvollkommene Sichtweise :D

cya max

16

29.03.2004, 13:26

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hiigara« (27.11.2009, 10:16)


17

29.03.2004, 13:46

Aua, das tut ja in den Augen weh

18

29.03.2004, 14:04

blubblub ....

Maxi macht das schon ...
Lieber Elferschiessen mit Beckham als 90 min Pomadegekicke von Ballack! :P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Watah "Nam" Sobchak« (29.03.2004, 15:17)


19

29.03.2004, 14:19

Ich sehe atm einen Wiederspruch :

Wir sind gebildet (Einbildung ist auch ne Bildung ^^), wissen was recht und Unrecht ist, wissen sehr genau über die Vergangenheit und die Gegenwart bescheid, trotzdem lassen wir alles so vor sich hin plätschern.

Irgendwann wirds das ganze Enden und etwas anderes wird kommen. Was ist schwer zu sagen.

Nur halte ich die aktuellen Deomkratie für zu lahm und unflexibel. Alles spielt sich innerhalb bestimmter Parameter ab, aber echter Fortschritt im System findet nicht statt.

Mir selbst ist noch keine Lösung eingefallen, aber es muss doch einen Weg geben das Wirtschaftssystem zu reformieren und eine direktere Art der Demokratie einzuführen.

Aber wahrscheinlich sind die Menschen noch nicht so weit.

Atm regiert das Geld.
Viel geld = viel Einfluss ?(