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Original von AtroX_Worf
Da stimem ich dir zu - ich habe aber mal eine TV-Dokumentation gesehen, nachdem die EU Billigimporte von Markengeräten, welche eben unter diese Katgorie fallen würden, verbietet. So können die großen Konzerne in der gesamten EU andere Preise als in den USA oder Asien verlangen, da man diese durch Handel nicht ausgleichen kann. Das ist natürlich und offensichtlich widersinnig.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ede G« (07.07.2008, 13:25)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kellox_AnTe_« (07.07.2008, 14:01)
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Original von AtroX_Worf
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Original von AtroX_Worf
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FAZ.net Lesermeinung
Erst schön aufs Land umziehen,die Eigenheimzulage vom Staat einstreichen , die Pendlerpauschale voll ausschöpfen und jetzt bemerken das die Finanzierung ohne den Tankwart gemacht wurde.....
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »AtroX_Worf« (08.07.2008, 21:49)
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Original von AtroX_Worf
Zum zweiten Punkt: Natürlich auch jegliche Zulagen für Freiberufler streichen. Worunter fällt das, meinst du normale Kosten, welche den Gewinn vermindern?
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Einfach nur noch private Personen und keine juristschen mehr mit Steuern bedenken, also nur noch Privatentnahmen
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Original von fast_tam
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Original von AtroX_Worf
Zum zweiten Punkt: Natürlich auch jegliche Zulagen für Freiberufler streichen. Worunter fällt das, meinst du normale Kosten, welche den Gewinn vermindern?
Der Weg zum Kunden ist geschäftlich. Den muss ich in die Firma reinziehen, wieso sollte ich diesen privat bezahlen und Einkommenssteuer darauf zahlen? Zulagen erhält man keine - natürlich kann man sich aber die Mehrwertsteuer wiederholen.
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Original von fast_tam
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Original von AtroX_Worf
Einfach nur noch private Personen und keine juristschen mehr mit Steuern bedenken, also nur noch Privatentnahmen
Nur spezielle Firmen wie GmbH, KG, AG, etc können als juristische Person auftreten. Eine Gbr oder Personengesellschaft wird immer durch ihre Inhaber vertreten und ist keine eigenständige juristische Person (man haftet mit seinem Privatvermögen und ist in allen juristischen Belangen haftbar).
Davon abgesehen finde ich auch bei Arbeitnehmern die Pendlerpauschale angemessen. Es ist doch sonst so:
Man Verdient Summe B brutto - zahlt Steuern, Sozialversicherung, etc und bekommt Summe N Netto heraus. Um B zu erwirtschaften muss man aber zu seiner Arbeitsstelle kommen. Man kann ja auch Arbeitsmittel, Fortbildung, Literatur, etc geltend machen - die Pendlerpauschale zu streichen würde dann auch diese steuerlichen Vergünstigungen in Frage stellen.
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Ich glaube auch ihr habt nicht ganz verstanden was diese "Förderung" überhaupt bedeutet: Man zahlt für die aufgewendeten Ausgaben keine Einkommenssteuer, sie mindern also das zu besteuernde Einkommen. Das ist doch auch völlig legitim: Diese Ausgaben sind ja nötig um das Einkommen zu erwirtschaften, man hat davon nichts. Wieso soll man darauf also _Einkommens_steuer zahlen? Die Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Ökosteuer, etc bleibt ja ungeachtet dessen sowieso beim Staat hängen (falls man mit dem Auto pendelt)
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »AtroX_Worf« (09.07.2008, 01:48)
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Original von AtroX_Worf
Ich hatte doch explizit von juristischen Personen und nicht von Gbr's oder Personengesellschaften gesprochen.
Zur Pendlerpauschale gibts nen anderen Thread, da habe ich die gesamten wirtschaftlichen Implikationen breit erklärt. Zusammenfassend kann man sagen: Bei der Pendlerpauschale subventionieren die Bürger mit kürzerem Arbeitsweg die Bürger mit längerem Arbeitsweg, nichts anderes.
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Mein Gegenvorschlag war, dass nur noch Privatpersonen und keine juristischen Personen mehr Steuern zahlen. Logischerweise würde dann jeder eine juristische Person gründen, um über diese Geschäfte abzuwickeln.
Steuern bezahlt man nur noch bei Privatentnahmen aus dem Unternehmen, am besten mit einer flat tax, damit keine Verschiebungen mehr möglich sind. Das gleiche gilt, wenn man Aktien verkauft, also Unternehmensanteile - oder anders geartete Wertpapiere.
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Nochmal ein Vergleich: Der Angestellte fährt zu Arbeit und hat dadurch Kosten. Würde man ihn selbst wieder als Unternehmen betrachten, so könnte der Angestellte jetzt als "Unternehmen" seine Anfahrtskosten als Kosten deklarieren und folglich seinen Gewinn, das Gehalt, um diese Kosten mindern. Auf die Differenz bezahlt er dann nur Steuern, nicht auf das komplette Gehalt.
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Original von fast_tam
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Original von AtroX_Worf
Zusammenfassend kann man sagen: Bei der Pendlerpauschale subventionieren die Bürger mit kürzerem Arbeitsweg die Bürger mit längerem Arbeitsweg, nichts anderes.
Das ist doch so nicht richtig. Es wird nichts subventioniert - die Steuerlast verringert sich nur um Summe X welche aufgewendet wird um seiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu können.
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Original von AtroX_Worf
Penderpauschale wäre ganz klassich eine Transferzahlung von denen die Nahe wohnen zu denen, die weiter entfernt wohnen.
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Und nein - es ist unsinnig darüber nachzudenken alle Menschen in die Stadt umzusiedeln x_X Das würde noch viel mehr Probleme hervorrufen.
Lass mich raten, du wohnst in der Stadt und hast einen kurzen Arbeitsweg![]()
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Das ist doch nonsense. Juristische Personen zahlen auch jetzt keine Einkommenssteuer.
Davon abgesehen das man eine Firma welche als juristische Person handelt nicht mal eben so nebenbei gründet, sehe ich dein Problem ehrlich gesagt noch nicht.
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Deiner Argumentation das Leute mit kurzem Arbeitsweg diejenigen mit längerem Arbeitsweg subventionieren kann ich aber weiterhin nicht folgen.
...
Man könnte anführen das dem Staat einnahmen entgehen, aber das ist auch eine Milchmädchenrechnung: Der Staat bekommt ja die Steuern aus der Erwerbstätigkeit, auch aufgrund eben dieser Pauschale.
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Original von Malone
Nur rein praktisch gesehen, wird nicht jeder Unternehmer versuchen möglichst viele Ausgaben über die Firma abzurechnen, um zu versteuernde Privatentnahmen zu vermeiden?
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Original von Malone
Da die Ausgaben der Firma nicht mehr kontrolliert würden, wäre es dann nicht wesentlich einfacher das zu versteuernde Einkommen gering zu halten?
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Original von Malone
Worf hat im Prinzip Recht. Nur rein praktisch gesehen, wird nicht jeder Unternehmer versuchen möglichst viele Ausgaben über die Firma abzurechnen, um zu versteuernde Privatentnahmen zu vermeiden? Da die Ausgaben der Firma nicht mehr kontrolliert würden, wäre es dann nicht wesentlich einfacher das zu versteuernde Einkommen gering zu halten?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AtroX_Worf« (09.07.2008, 13:15)
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Original von AtroX_Worf
Doch, genau dies ist der Punkt: Alle bezahlen Steuern, der Pendler bekommt eine Steuervergünstigung = mehr Netto. Andersherum betrachtet, wenn man das Gehalt des Pendlers für normal ansieht, dann muss der nicht-Pendelnde eine Gebühr bezahlen. Dies ist beides mal ökonomisch das gleiche...![]()
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Die Pendlerpauschale soll neutral bezahlt werden. Dazu wird eine zusätzliche Abgabe erhoben und alle erhalten etwas, in Abhängigkeit vom Weg zur Arbeit, zurück. Offensichtlich bezahlen die mit kürzerem Arbeitsweg (der "Hälfte der Entfernung") eher drauf, die mit einem längeren Weg profitieren von der Regelung, d.h. sie bezahlen weinger Abgabe als sie durch doe Pendlerpauschale zurück bekommen. So einfach ist es.
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Die positiven Effekte, dass Person A eine weiter entfernt liegende Arbeit annimmt werden von den negativen Effekten auf die näher an der Arbeit wohnenden Personen aufgewogen - diese müssen ja schließlich netto mehr Zahlen, als ohne Pendlerpauschale, daher lohnt sich für einige ihre Arbeit nicht mehr.
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So einfach ist es tatsächlich, alles andere sind nur Verschiebespielchen innerhalb des Stattes und in der Zeit. Alles andere im Benzinpreisthread.
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Die Grenze verläuft zwischen der reinen unternehmerischen Tätigkeit und der Verwendung der Früchte daraus. Bis auf Nahrungsmittel und mit Einschränkungen Transport sind diese Entnahmen doch gar nicht so schlecht abgrenzbar.
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Original von fast_tam
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ich habe jetzt in den benzinthread geschaut und bin in meiner meinung bestätigt: du bist realitätsfremd, student, theoretiker und zu allem überfluss auch noch bänker![]()
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Original von fast_tam
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Original von AtroX_Worf
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Original von fast_tam
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ich habe jetzt in den benzinthread geschaut und bin in meiner meinung bestätigt: du bist realitätsfremd, student, theoretiker und zu allem überfluss auch noch bänker![]()
Ja schon, aber denkst du jetzt wenigstens, dass ich Recht habe?![]()
nein![]()
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Original von fast_tam
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Original von AtroX_Worf
Doch, genau dies ist der Punkt: Alle bezahlen Steuern, der Pendler bekommt eine Steuervergünstigung = mehr Netto. Andersherum betrachtet, wenn man das Gehalt des Pendlers für normal ansieht, dann muss der nicht-Pendelnde eine Gebühr bezahlen. Dies ist beides mal ökonomisch das gleiche...![]()
Das stimmt doch nicht x_X Deine Ökonomie ist voll für die Tonne![]()